Das Wiederhochfahren der Systeme in einem Rechenzentrum bei einem Stromausfall von auch nur einer Sekunde dauert zwei Tage.  Bild: © Coromatic

Das Wiederhochfahren der Systeme in einem Rechenzentrum bei einem Stromausfall von auch nur einer Sekunde dauert zwei Tage. Bild: © Coromatic

Eon hat das schwedische Unternehmen Coromatic vollständig erworben. Coromatic ist der führende Partner für Betreiber von kritischer Infrastruktur in Skandinavien. Mit speziellen Lösungen für eine sichere Stromversorgung unterstützt das Unternehmen Kunden wie zum Beispiel Rechenzentren dabei, die Datenkommunikation jederzeit sicherzustellen.

Coromatic hat mehr als 5000 Kunden in Skandinavien. Darunter sind 60 Prozent der 100 größten Unternehmen des Landes, die in einer Vielzahl von Branchen wie Rechenzentren, Gesundheitswesen, öffentlicher Sektor, Verkehr, Industrie, Telekommunikation, Finanzen und Einzelhandel tätig sind. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Stockholm. Coromatic beschäftigt rund 500 Mitarbeiter.

Attraktiver Zukunftsmarkt

Kritische Infrastrukturen sind für Eon ein attraktiver Zukunftsmarkt. Im Zuge der Digitalisierung der Gesellschaft steigen mit dem Wachstum der Rechenzentren die Anforderungen an die Versorgungssicherheit. Da eine einzelne Sekunde unterbrochener Energie einen zweitägigen Neustart der Systeme in einem Rechenzentrum verursachen kann, ist besonders die Nachfrage nach einer unterbrechungsfreien Stromversorgung gestiegen. Mit der Übernahme von Coromatic erhält Eon Zugang zu modernster Expertise für die zunehmende Digitalisierung Skandinaviens.

„Die Übernahme ist ein wichtiger Schritt, um ein führendes Unternehmen für Energielösungen zu werden. Eine Zukunft mit intelligenten Gebäuden, künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge bedeutet, dass der Bedarf an Strom und ununterbrochener Stromversorgung weiter steigen wird. Coromatic als führendes Unternehmen in ihrem Bereich hat einen spannenden Wachstumsplan, und ich sehe vielversprechende Möglichkeiten für Eon, gemeinsam neue und innovative Lösungen für Kunden aus verschiedenen Branchen zu entwickeln“, sagt Karsten Wildberger, Mitglied des Vorstands von Eon.  (hp)

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