Die Corona-Pandemie hat den Anstieg von Ausbildungsvergütungen im Jahr 2020 gebremst. (Symbolbild)

Die Corona-Pandemie hat den Anstieg von Ausbildungsvergütungen im Jahr 2020 gebremst. (Symbolbild)

Bild: © Andrey Popov/AdobeStock

Mit der Forderung einer Gehaltserhöhung von 8,5 Prozent geht die Gewerkschaft IG BCE in die Tarifverhandlungen in der privaten Energiewirtschaft. Mindestens fordert die Gewerkschaft aber für jede Arbeitnehmerin und jeden Arbeitnehmer 350 Euro mehr.

Das beschloss die Tarifkommission der IG Bergbau, Chemie, Energie, wie die Gewerkschaft in Hannover mitteilte. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags für rund 30.000 Beschäftigte in der Branche soll bei zwölf Monaten liegen.
 

Erste Verhandlungsrunde ist Ende November

"Dieses deutliche Entgeltplus gibt die gute wirtschaftliche Lage der Branche absolut her", sagte der IG-BCE-Verhandlungsführer Holger Nieden in einer Mitteilung. Die Beschäftigten müssten von ihrer harten Arbeit profitieren und an den Gewinnen, die ihre Unternehmen einfahren, teilhaben, forderte er.

Die erste Verhandlungsrunde ist für den 21. November in Dortmund angesetzt. Verhandelt wird nach Angaben der IG BCE zusammen mit Verdi für Beschäftigte des Energiekonzerns Eon und den zu dem Konzern gehörenden Energieunternehmen Avacon, PreussenElektra, Bayernwerk, Westenergie, Edis und EnviaM sowie bei dem Übertragungsnetzbetreiber Tennet. (dpa/hoe)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper