Die Stadtwerke Zeitz und die Wohnungsbaugesellschaft Zeitz arbeiten künftig noch enger zusammen. Konkret wird der mehrhheitlich kommunale Versorger aus Sachsen-Anhalt die Heizkostenabrechnung sowie die dafür erforderlichen Messeinrichtungen für die rund 2.500 Wohneinheiten des Immobilienunternehmens übernehmen. Die Stadtwerke Zeitz kooperieren bei der Erbringung der Leistungen mit den Leipziger Stadtwerken. Diese stellen zu Beginn die technischen Lösungen und qualitätsgesicherte Prozesse zur Verfügung, heißt es in der Pressemitteilung.
Der Energiedienstleister aus Zeitz übernimmt die Leistungspakete schrittweise. Durch den Einsatz intelligenter Mess- und Abrechnungslösungen minimieren die Stadtwerke dabei laut eigenen Angaben den Verwaltungsaufwand der Wohnungsgesellschaft. Die Heizkosten der Wohneinheiten würden künftig modern erfasst und transparent abgerechnet. Der Energiedienstleister will in einem zweiten Schritt, die Betriebskostenabrechnungen weiteren Vermietern anbieten.
Persönliche Ansprechpartner vor Ort als erheblicher Vorteil
"Wir betrachten es als erheblichen Vorteil, mit einem regionalen Partner und somit immer mit persönlichen Ansprechpartnern arbeiten zu können. Das hat uns auch dazu veranlasst, uns von unserem bisherigen Partner, einem deutschlandweit agierenden Abrechnungsunternehmen, zu trennen", erklärte Jörg Stolper, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Zeitz. Ausschlaggebend für den Wechsel sei auch die langjährige vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Bereich der Energieversorgung gewesen.
Vom Energie- zum Infrastrukturdienstleister
"Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt, um die Stadtwerke zu einem Energie- und Infrastrukturdienstleister zu entwickeln und somit unseren Partnern und Kunden mehr zu bieten als reine Energieversorgung", bekräftigte Lars Ziemann, Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz. In diesem Bereich sehe er enormes Entwicklungspotential. (hoe)
