Die Leipziger Gruppe ist mit ihrem Projekt „Konzernvereinbarung Inklusion“ für den Deutschen Betriebsrätepreis 2019 nominiert. „Die Konzernvereinbarung Inklusion der Leipziger Gruppe ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Umsetzung des Teilhabeplans der Stadt Leipzig“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), Aufsichtsratsvorsitzender der Unternehmensgruppe.
Die Unternehmen der Leipziger Gruppe stehen in den kommenden Jahren bei der Nachbesetzung von Stellen vor großen Herausforderungen. Bis zum Jahr 2030 müssen fast 3000 altersbedingte Abgänge der momentan rund 4700 Beschäftigten kompensiert werden. Aktuell profitieren gut 300 Mitarbeiter von der Konzernvereinbarungen Inklusion.
Förderung durch besondere Angebote
Gefördert werden Menschen mit Einschränkungen unter anderem durch besondere Angebote bei der Bewerbung, Auswahl, Arbeitsplatzerprobung, Qualifikation und Weiterbildung. Die Unternehmen unterstützen sie außerdem bei der Mobilität (kostenloser Parkplatz) und bei barrierefreiem Arbeiten, Gesundheitsförderung und zweckgebundenen Freistellungen.
"Unsere Unternehmen sehen es als selbstverständlich an, Menschen mit Einschränkungen oder Behinderungen einen attraktiven Ausbildungsplatz mit individueller Förderung sowie einen zukunftsträchtigen Arbeits- und Berufsleben anzubieten", ergänzt Jens Herrmann-Kambach, Vorsitzender des Konzernbetriebsrates. (bh)
