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Ölpreis-Verfall geht weiter

Nach den historischen Marktverwerfungen zum Wochenauftakt kommt nun die Nordseesorte Brent mächtig unter Druck: Sie fällt zeitweilig auf den tiefsten Stand seit Ende der 1990er Jahre.
22.04.2020

Die Nachfrage nach Öl ist aufgrund der Coronakrise eingebrochen. In den USA wird der Lagerplatz knapp. Das Bild zeigt die aneinandergereihten Waggons von Öltankzügen in Chicago.

Am Ölmarkt geht es weiter kräftig nach unten. Zum Handelsstart am Mittwoch (22. April) stand vor allem der Preis für die Nordseesorte Brent unter Druck – dieser fiel zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende der Neunziger. Der Preis für den Juni-Future, der kommende Woche ausläuft, fiel um bis zu 3,35 Dollar oder 17 Prozent auf 15,98 Dollar. Damit kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent erstmals seit 1999 weniger als 16 Dollar. Zuletzt konnte sich der Kurs wieder etwas erholen und lag bei 16,77 Dollar – das Minus beträgt aber immer noch mehr als 2,54 Dollar oder knapp 13 Prozent.…

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