Rund 1,7 Mio. kWh Strom hat das erste Energieeffizienznetzwerk, bestehend aus sieben regionalen Unternehmen unter der Führung der Stadtwerke Rostock, in den vergangenen Jahren insgesamt eingespart. Das entspricht einer CO2-Reduktion von 682 Tonnen. Aufgrund dieses guten Ergebnisses und der zahlreichen positiven Rückmeldungen der Teilnehmer ist am heutigen Montag (14. Oktober) das neue "Energieeffizienz-Netzwerk Ostseeküste 2.0" gestartet.
"Auch kleine Räder leisten ihren Teil im großen Gefüge"
Die positive Bilanz des im März abgeschlossenen ersten Netzwerks zeige, "dass auch die kleinen Räder im großen Gefüge ihren Teil leisten", sagte Ute Römer, Vorstand der Stadtwerke Rostock, bei der Auftaktveranstaltung auf dem Gelände des neuen Netzwerk-Mitglieds, der Firma Liebherr. "Wir als regionale Akteure partizipieren somit sehr wohl an dem globalen Projekt Klima- und Umweltschutz", so Römer.
Drei neue Teilnehmer
Sieben Unternehmen (inklusive der Stadtwerke) aus dem ersten Netzwerk beteiligen sich auch bei der Fortführung: Ikea Rostock, die Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH, die Stadtentsorgung Rostock, Cortronik, Ostsee-Zeitung und Nordwasser. Neu mit dabei sind: die Rostocker Straßenbahn, Liebherr MCCtec Rostock und TRW Airbag Systems.
Zehn gemeinsame Treffen
Das "Energieeffizienz-Netzwerk Ostseeküste 2.0" ist das 240. bundesweite Netzwerk seiner Art. Konkret geplant sind in Rostock insgesamt zehn gemeinsame Treffen. Im gemeinsamen Austausch sollen dabei die jeweilige Energie-Effizienz gesteigert, Einsparmaßnahmen qualifiziert und Einsparziele definiert werden. (hoe)
