Der Winter kann kommen: Die Versorgungssicherheit beim Gas dürfte Deutschland in den kommenden Monaten kein Problem bereiten.

Der Winter kann kommen: Die Versorgungssicherheit beim Gas dürfte Deutschland in den kommenden Monaten kein Problem bereiten.

Bild: © Uschi Dreiucker/Pixelio

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März dieses Jahres um 0,8 Prozent niedriger als im Vorjahr. Laut Statistischem Bundesamt fielen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat damit ebenfalls um 0,8 Prozent. Einen stärkeren Preisrückgang gegenüber dem Vormonat hatte es letztmalig im Juli 2009 gegeben, damals lag der Rückgang bei 1,4 Prozent.

Hauptverantwortlich für den Rückgang der gewerblichen Erzeugerpreise war die Preisentwicklung bei Energie. Die Energiepreise waren 4,7 Prozent niedriger als im März 2019 und 3,1 Prozent niedriger als im Februar 2020. Erdgas in der Verteilung war 11,9 Prozent billiger als im März 2019. Die Preise für Mineralölprodukte waren um 11,5 Prozent niedriger. Ein Teil dieses Rückgangs dürfte auf die gesunkene Nachfrage angesichts der aktuellen Corona-Pandemie zurückzuführen sein.

Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 0,5 Prozent höher als im März 2019. Gegenüber Februar 2020 blieben sie unverändert. Auffällig war im März 2020 die Preisentwicklung für Desinfektionsmittel. Diese kosteten 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 3,4 Prozent mehr als im Februar 2020. (hoe)

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