Das Logo des Stadtwerks am See auf einer Umspannstation des kommunalen Versorgungsunternehmens vom Bodensee

Das Logo des Stadtwerks am See auf einer Umspannstation des kommunalen Versorgungsunternehmens vom Bodensee

Bild: © Stadtwerk am See

Das Stadtwerk am See (SWSee) aus Überlingen und Friedrichshafen am Bodensee hat 2022 erfolgreich gewirtschaftet. Gewinne machte das Unternehmen insbesondere mit technischen Dienstleistungen für Unternehmen und Kommunen, aber auch die Beteiligungen haben laut Pressemitteilung einen wichtigen Beitrag geleistet.

Die Energiekrise habe das Stadtwerk gut gemeistert – und noch dazu insgesamt Kunden hinzugewonnen, erklärte Stadtwerk am See-Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle.
 

Die Strom- und Gaslieferung an die Energiekunden habe allerdings 2022 aufgrund der schwierigen Marktsituation weniger Gewinn erzielt als im Vorjahr.

Investitionen in Netze und Erneuerbaren-Ausbau

„Die Basis des Erfolgs waren diesmal neben den Netzentgelten insbesondere die Dienstleistungen für Industrie, Gewerbe und Kommunen – und das Ergebnis unserer Beteiligungsunternehmen, allen voran unsere Telekommunikations-Tochterfirma TeleData“, so Bürkle weiter. Der mit 387 Mio Euro deutlich gestiegene Umsatz (Vorjahr 282 Mio) sei auf den Wachstumskurs des Stadtwerks, aber auch auf die gestiegenen Börsenpreise zurückzuführen. 

Gleichzeitig hat das Stadtwerk 26,5 Mio Euro investiert – 2021 waren es noch 20,0 Mio gewesen. Schwerpunkt war neben den Energie- und Wassernetzen die ökologische Energieerzeugung in Überlingen. Der dort gebaute Solarpark ist nach eigenen Angaben der drittgrößte in Baden-Württemberg. Er bildet gemeinsam mit der erweiterten Holzhackschnitzel-Anlage, Pufferspeichern und einem Drei-Leiter-Wärmenetz ein ökologisches Wärmesystem für rund 800 Haushalte, berichtet der Stadtwerke-Chef. 

Multi-Mobilitätskarte mit deutlichen Zuwächsen

Ein weiterer großer Investitionsschwerpunkt war die Windkraft. Mit Beteiligung an drei neuen Anlagen in Baden-Württemberg hat das Unternehmen den Anteil seines Windkraft-Stroms innerhalb von wenigen Jahren vervierfacht.

Große Nachfrage verzeichnet das Unternehmen auch bei PV-Anlagen: 135 Anlagen beauftragten Privat- und Gewerbekunden beim Stadtwerk. Und auch die Grüne Karte, die Multi-Mobilitätskarte des Stadtwerks verzeichne deutliche Zuwächse: Über 4.000 hat das Stadtwerk innerhalb eines Jahres ausgegeben. Stadtwerk-Kunden können damit vergünstigt parken, Bus, Bahn und Schiff fahren und ihr E-Auto laden. Darüber hinaus erhalten sie weitere Vorteile. (hoe)

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