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Stadtwerke Bocholt und Rhede sollen fusionieren

Jetzt haben die Stadträte zugestimmt. Eine Machbarkeitsstudie empfiehlt die Verschmelzung.
07.07.2024

Das historische Rathaus in Bochholt (NRW).

Die Stadtwerke Bocholt und Rhede sollen fusionieren, nach den Aufsichtsräten stimmten in der vergangenen Woche auch die beiden Räte der Städte in Nordrhein-Westfalen den Verhandlungen zu. Diese sollen so fortgeführt werden, dass eine gesellschaftsrechtliche Fusion der beiden kommunalen Unternehmen bis zum Ende August 2025 möglich ist.

Im vergangenen Jahr hatten die beiden Stadtwerke einen „ergebnisoffenen“ Prozess angestoßen, der eine intensivere Zusammenarbeit der beiden benachbarten Unternehmen prüfen sollte. Eine Machbarkeitsstudie empfahl nun die Fusion.

Obwohl zunächst offene Beratungen über die Form der Zusammenarbeit geführt worden seien, habe sich relativ schnell gezeigt, dass eine reine Kooperation oder gemeinsame „Profit Center“ nicht genügend kostenbezogene Synergien lieferten und auch nicht die richtige Antwort auf die wirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen bzw. Herausforderungen der Versorgungswirtschaft in den nächsten
Jahren liefern könnten, hieß es in der Beschlussvorlage aus dem Bocholter Stadtrat.

An dem neuen Unternehmen „Stadtwerke Bocholt und Rhede GmbH“, welches als Holding fungieren wird, soll die Stadt Bocholt einen Anteil von 70 Prozent und die Stadt Rhede einen Anteil von 30 Prozent halten.

Chef aus Bocholt soll Fusionsunternehmen führen

Geschäftsführer des gemeinsamen Unternehmens wird der bisherige Geschäftsführer der Stadtwerke Bocholt, Jürgen Elmer. Seine Stellvertretung wird aus der bisherigen Geschäftsführung der Stadtwerke Rhede als Prokurist bestellt.

In Bocholt haben die Stadtwerke 250 und in Rhede 90 Mitarbeiter. (pfa)