Stefan Figge ist Geschäftsführer der Stadtwerke Langenfeld.

Stefan Figge ist Geschäftsführer der Stadtwerke Langenfeld.

Bild: © Stadtwerke Langenfeld/Rhinas Photography

Die Stadtwerke Langenfeld stellen sich strategisch neu auf. Im Rahmen der Neustrukturierung hat nun auch die Thüga AG ihre Anteile in Höhe von 20 Prozent an den Stadtwerken aus Nordrhein-Westfalen abgegeben.

Diese wurden nun von der Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Langenfeld sowie der Rhenag mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar kommenden Jahres übernommen.
 

Zuvor sei bereits mit der Entscheidung der Westenergie, ihre Anteile der Stadtwerke Langenfeld auf die Rhenag Rheinische Energie AG zu übertragen, bereits im April dieses Jahres ein bedeutender Schritt Richtung Rheinland-Kooperation gemacht worden, heißt es in einer Pressemitteilung.

"Fokus liegt jetzt noch stärker auf den Bedürfnissen der Menschen in der Region"

„Mit der Neuaufstellung unserer Gesellschafter schlagen wir nun ein neues Kapitel bei den Stadtwerken Langenfeld auf. Im Zuge der Rheinland-Kooperation liegt der Fokus jetzt noch stärker auf den Bedürfnissen der Menschen in der Region“, sagt Stefan Figge, Geschäftsführer der Stadtwerke Langenfeld GmbH.

Die Stadtwerke-Anteile verteilen sich nach der Neustrukturierung zu 25,01 Prozent auf die Rhenag sowie zu 74,99 Prozent auf die Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Langenfeld. Zuvor hatte die Stadtentwicklungsgesellschaft eine Beteiligung von 60 Prozent und die Thüga und die Rhenag von je 20 Prozent gehalten.

Die Übertragung unterliegt für den Anteil der Rhenag dem Vorbehalt der Kartellfreigabe, der Zustimmung des Hauptausschusses des Rates der Stadt Köln sowie der Freigabe beziehungsweise Kenntnisnahme ohne Beanstandung durch die zuständige Kommunalaufsichtsbehörde der Stadt Köln. (hoe)

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