Die drei Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck  Gruppe: (von links) Andreas Ortz, CEO Jens Meier und Christoph Schweizer.

Die drei Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck Gruppe: (von links) Andreas Ortz, CEO Jens Meier und Christoph Schweizer.

Bild: © Stadtwerke Lübeck

Die Stadtwerke Lübeck Gruppe hat trotz herausfordernden Rahmenbedingungen im vergangenen Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern von 8,9 Mio.Euro und einen Jahresüberschuss von 3,3 Mio. Euro erzielt. Der Umsatz des Kommunalkonzerns lag bei 630 Millionen Euro.
 
Besonders erfreulich dabei: Der Verlustvortrag, welcher im Jahr 2009 mit insgesamt 35,4 Mio. Euro seinen Höchststand erreichte hatte und in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgetragen wurde, konnte im Jahr 2022 durch das sehr gute Wirtschaftsergebnis vollständig abgebaut werden. Zum Bilanzstichtag beträgt der Bilanzgewinn (nach Abbau des Verlustvortrages) vor Gewinnverwendung 1,5 Mio. Euro. Eine entsprechende Thesaurierung zur Eigenkapitalstärkung der Stadtwerke Lübeck Gruppe ist angestrebt, heißt es in der Pressemitteilung.
 
 



Auch die Umsetzung erster Maßnahmen aus dem 2022 eingeleiteten Konzernprogramm hätten bereits zum guten Gesamtergebnis der Gruppe beiträgt.

Stadtwerke Lübeck profitieren von langfristiger Beschaffungsstrategie

Die Ausschüttungen der Konzerntöchter lagen in Summe über Plan. Der Umsatz der Stadtwerke Lübeck Energie GmbH beträgt 367 Mio. Euro bei einem Ergebnis vor Steuern von 36,1 Mio Euro.

Die Energietochter konnte nach eigenen Angaben im zurückliegenden Jahr ihre Kundenzahlen im Bereich Strom und Gas signifikant erhöhen. Dabei habe sie von langfristigen Beschaffungsstruktur profitieren und ihren Kunden weiterhin attraktive Preise bieten können. Zusätzlich wirkten sich die Insolvenzen mehrerer Discounter positiv auf die Kundenentwicklung aus.

TraveNetz mit solidem Ergebnis

Die Netztochter TraveNetz GmbH erzielte in 2022 ein Ergebnis vor Steuern und in Höhe von 20,1 Mio. Euro bei einem Umsatz von 211 Mio. Euro. Das Netzgebiet umfasst mit insgesamt 124 Konzessionsverträgen ganz oder teilweise die Amts- bzw. Gemeindegebiete in den Kreisen Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Nordwestmecklenburg, Rehna und die Hansestadt Lübeck.

„Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren hat die Stadtwerke Lübeck Gruppe ein ausschüttungsfähiges Ergebnis erzielen können. Dies ist wichtig, da für eine erfolgreiche Energie- und Mobilitätswende große Investitionen notwendig sind“, betonte Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Lübeck-Gruppe.
 
Dieser Erfolg sei eine großartige Teamleistung. Denn 2022 sei vor dem Hintergrund der turbulenten Energiemärkte sowie der ständigen Änderungen der geltenden Gesetzestexte eine große Herausforderung gewesen. (hoe)
 


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