Nach der geplatzten Kommunalisierung der Gasag und dem erfolgreichen Verkauf der Fernwärme in Berlin betont Vattenfall sein Engagement in Deutschland – als Grundversorger in Hamburg und Berlin und als Unternehmen für EDL aller Art.
"Wir sind der integrierte Energieversorger in Deutschland und klar auf Wachstumskurs", betont der Finanzchef von Vattenfall in Deutschland, Robert Zurawski.
Die Schweden planen, bis 2028 über fünf Milliarden Euro in erneuerbare Energien und Mobilitätslösungen zu investieren.
Fokus auf EE und Speicherlösungen
Vattenfall setzt auf den Ausbau von Windkraft, Solarenergie und Batteriespeichern. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist die Kombination von Solarparks und Batteriespeichern.
Zusätzlich sollen neue Offshore-Windparks im Rahmen der Projekte "Nordlicht 1 und 2“ sowie ein geplantes Pumpspeicherkraftwerk in Thüringen zur Versorgungssicherheit beitragen. Derzeit betreibt der Konzern rund die Hälfte der deutschen Pumpspeicherkapazitäten.
Nach der Veräußerung des Berliner Wärmegeschäfts erzeugt Vattenfall seinen Strom in Deutschland fast ausschließlich ohne fossile Brennstoffe. "Das betrifft etwa unsere elf deutschen Pumpspeicherkraftwerke, die mit einer flexiblen Leistung von 2,8 Gigawatt unserem immer volatileren und wetterabhängigen Strommarkt wertvolle Preis- und Netzstabilität garantieren", so Zurawski.
Partnerschaften mit Industrie und Endkundenlösungen
Vattenfall will zudem seine Partnerschaften mit der Industrie stärken, etwa durch langfristige Grünstromverträge mit energieintensiven Unternehmen wie Evonik.
Auf Endkundenseite setzt Vattenfall verstärkt auf Energiedienstleistungen wie Wärmepumpen und E-Mobilitätslösungen. (pfa)
