Die Elbphilharmonie ist ein Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg

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Bild: © powell83/AdobeStock

EnBW Energie Baden-Württemberg und Stromnetz Hamburg nannten ihre Kooperation den nächsten logischen Schritt ihrer Zusammenarbeit. Schon Mitte 2018 vergab der Netzbetreiber den Auftrag für die gemeinsame Bereitstellung einer IT-Landschaft zur energiewirtschaftlichen Abwicklung von rund 230.000 Gaskunden an das Karlsruher Energieunternehmen.

Ziel der vertieften Partnerschaft sei die gemeinsame Erarbeitung eines Konzepts für die Ausgestaltung der IT- und Prozesslandschaft für Netzbetreiber der Zukunft sowie von Produktangeboten mit dem Schwerpunkt der energiewirtschaftlichen Abwicklung. Dabei stehen moderne und effiziente IT-System-Lösungen ebenso im Mittelpunkt wie mögliche Einsatzzwecke von „Künstlicher Intelligenz“. Aber auch in anderen Themenbereichen wie der innovativen Stadtentwicklung, etwa bei Elektromobilität und Quartiersentwicklung, möchte man zusammenarbeiten und voneinander lernen. Das onzept soll die Herausforderungen der Zukunft in den Marktgebieten der beiden Partner und darüber hinaus auch die technologischen Veränderungen der IT-Plattformen berücksichtigen, erklärten die beiden Partner der ZfK.

Netzplattform der Zukunft

Zu Beginn werde man Arbeitsgruppen bilden, die im gemeinsamen Austausch die Anforderungen an eine Netzplattform der Zukunft, mögliche Roadmaps zur Einführung neuer Module sowie mögliche neue Plattformmodelle erarbeiten. Dementsprechend gebe es auch noch keine konkreten Pläne zu Softwareanbietern.

Aktuell verfügen sowohl EnBW als auch Stromnetz Hamburg über eigene Abwicklungs-Systeme. Zunächst werde man auf der Arbeitsebene über (künftige) Anforderungen und mögliche Lösungswege für die Netzplattform der Zukunft sprechen. Daraufhin wolle man entscheiden, ob es gegebenenfalls künftig eine gemeinsame Lösung gibt und ob eine Lösung eingekauft oder selbst entwickelt wird, erklärten beide.

Die Kooperation sei aufgrund der vereinbarten Themen zwischen der Stromnetz Hamburg GmbH und EnBW AG, und nicht mit deren Tochter Netze BW, geschlossen. Selbstverständlich halten man sich dabei an geltende Gesetze und Vorschriften, erklärte Stromnetz Hamburg. "Wirtschaftlich vorteilhafte oder sensible Daten werden im Rahmen der Zusammenarbeit selbstverständlich nicht ausgetauscht."
 

Stimmen zur vertieften Kooperation

„Die digitale Vernetzung der Energiebranchen schafft die Basis für neue Geschäftsmodelle und -konstellationen. Unsere Kunden erwarten entsprechende Lösungen – egal, ob es um klassische Themen wie die Rechnungsstellung, oder um neue Angebote geht. Darauf stellen wir uns ein und freuen uns, mit der EnBW einen Partner gefunden zu haben, der den Wandel in unserer Branche früh erkannt hat und mit dem wir auf Augenhöhe über Trends und Best Practice Ansätze sprechen können“, sagte Thomas Volk, Geschäftsführer Stromnetz Hamburg.

„Wie sieht eine moderne und effiziente IT- und Prozesslandschaft aus, wie funktioniert Mobilität im Kontext moderner Städte, wie sieht das urbane Leben der Zukunft aus? Letztlich beschäftigen wir uns alle mit ähnlichen Fragestellungen. Deswegen weiten wir die bisherige gute Zusammenarbeit aus und bündeln unsere Erfahrungen und Kompetenzen auch in diesen Bereichen“, sagt Alexander Neuhaus, Leiter Operations bei der EnBW. „Gemeinsam können wir wichtige Impulse setzen und relevante Standards für den zukünftigen Markt definieren. Dieses Vorgehen eröffnet beiden Unternehmen neue Möglichkeiten zum Wohle unserer Kunden.“ (sg)

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