Polen hat noch lange nicht vor, aus der Kohle auszusteigen. Gerade werden veraltete Kraftwerke modernisiert.

Polen hat noch lange nicht vor, aus der Kohle auszusteigen. Gerade werden veraltete Kraftwerke modernisiert.

Bild: © Svet110/Adobe Stock

Mehr als die Hälfte der Wohnungen und Firmen in Erlangen beziehen die Wärme aus dem Heizkraftwerk der Erlanger Stadtwerke. Ein Block dieser Anlage wird bisher noch mit Kohle befeuert, doch damit soll im Frühjahr Schluss sein. Ursprünglich sollte der Kohleausstieg im ersten Quartal 2021 erfolgen, doch nun werden die Planungen ein Jahr früher umgesetzt, erklärte Stadtwerke-Vorstand Frank Ohneseit gegenüber dem Bayerischen Rundfunk (BR).

Er nannte für die Vorverlegung des Termins technische und logistische Gründe. Künftig wird das Heizkraftwerk auf Erdgas umgestellt. Die Gaskessel sollen bis Mitte 2022 eingebaut sein. Um eventuelle Versorgungsengpässe zu kompensioeren, stehen Spitzenlastkessel und andere Blockheizkraftwerke bereit. Die Kosten des Umbaus werden mit rund 15 Mio. Euro beziffert. Durch die Maßnahmen sinken die Kohlendioxid-Emissionen in Erlangen um etwa 40 Prozent. Laut BR ist das Erlanger Heizkraftwerk eines von derzeit noch fünf Kohlekraftwerken in Bayern. (hoe)

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