Die Thüringer Netkom GmbH ist der Telekommunikationsdienstleister der TEAG Thüringer Energie AG (im Bild die Hauptzentrale). Das Weimarer Unternehmen verfügt über ein hochmodernes Glasfasernetz von über 6.100 Kilometern Länge mit mehr als 200.000 Faserkilometern.

Die Thüringer Netkom GmbH ist der Telekommunikationsdienstleister der TEAG Thüringer Energie AG (im Bild die Hauptzentrale). Das Weimarer Unternehmen verfügt über ein hochmodernes Glasfasernetz von über 6.100 Kilometern Länge mit mehr als 200.000 Faserkilometern.

Bild: © TEAG

Von Artjom Maksimenko

Die Thüringer Energie AG (Teag) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 265,1 Millionen Euro erzielen. Im Vorjahresvergleich ist das eine Steigerung um 5,5 Prozent, teilte das Unternehmen mit Sitz in Erfurt mit. Seine Umsatzerlöse konnte der Versorger mit 3,1 Milliarden Euro etwa auf dem Vorjahresniveau halten (2023: 3,2 Mrd. Euro). Hier wirken sich immer noch die hohen Energie-Einkaufspreise aus den Jahren 2022 und 2023 aus, teilte die Teag mit.

Der Jahresüberschuss der Teag beträgt 81 Millionen Euro (2023: 76 Mio. Euro). "Die Transformation der Energiewirtschaft geht trotzdem weiter voran – ungeachtet politischer Veränderungen wie etwa der Thüringer Landtagswahl oder der vorgezogenen Bundestagswahl", ordnete Teag-Vorstandsvorsitzender, Stefan Reindl, das Ergebnis ein.

Nur leichte Absatzrückgänge

Einen leichten Rückgang gab es beim Stromabsatz. Im Vergleich zum Vorjahr ging dieser Wert von rund 8,4 auf 8,3 Milliarden Kilowattstunden zurück. Im Privatkundengeschäft blieb die Absatzmenge Strom mit 946 Millionen Kilowattstunden konstant – bei gestiegener Kundenzahl. Der Erdgasabsatz lag mit rund 6,6 Milliarden Kilowattstunden ebenfalls im Bereich des Vorjahres.

Höhere Investitionen

Mit 314 Millionen Euro hat die Teag ihre Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um 40 Millionen Euro erhöht. Etwa 183 Millionen Euro flossen dabei 2024 in den Ausbau der Strom- und Glasfasernetze. So investierte das Unternehmen 55 Millionen Euro in den Ausbau der Mittel- und Niederspannungsnetze. Für die kommenden Jahre bis 2028 wird ein zusätzliches Investitionsvolumen von insgesamt 1,1 Milliarden Euro zum Ausbau der Energieinfrastruktur eingesetzt, hieß es weiter aus Erfurt. Die Finanzmittel dafür habe die Teag bei neun deutschen und europäischen Banken einwerben können, unter anderem bei der Europäischen Investitionsbank EIB. Ermöglicht werden die Darlehensverträge auch durch zusätzliches Eigenkapital. Die kommunalen Anteilseigner haben hierfür in einem ersten Schritt 200 Millionen Euro in das Eigenkapital der Teag eingezahlt.

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