Die Entscheidung über die Zukunft der WSW-Konzernzentrale soll am 6. Dezember fallen, vermeldete die "Westdeutsche Zeitung". Nach jahrelangen Diskussionen soll es sich am Nikolaustag um die entscheidende Sitzung handeln. Viel Zeit ist nicht mehr, denn die mit PCB belastete Zentrale muss abgerissen werden.
Hintergrund:
Im Juni hatte der Aufsichtrat das Vergabeverfahren für den Neubau aufgehoben, da der selbst gesteckte Kostenrahmen von 46,4 Mio. Euro gesprengt wurde, heißt es in dem Blatt. Das Gremium beauftragte anschließend die Geschäftsführung drei Optionen zu prüfen: ein Gebäude für 450 Mitarbeiter zu mieten, ein neues Gebäude zu bauen oder zusäztliche Büroräume auf dem Stadtwerke-Betriebsgelände zu schaffen.
Letztere Alternative ist jetzt vom Tisch. Eine Prüfung habe ergeben, dass sich eine Erweiterung oder Aufstockung der Gebäude aus Kosten- und Statikgründen nicht umsetzen lassen, schreibt die Lokalpresse. Eine Möglichkeit zur Miete gebe es mit der Nutzung der Bahndirektion am Döppersberg. Letztlich werden bei der Entscheidung am 6. Dezember zwischen Miete oder Neubau rechtliche und wirtschaftliche Gründe die Hauptrolle spielen, heißt es weiter. (sg)
