So sieht er aus: der neue ÖPNV-Knotenpunkt am Wuppertaler Hauptbahn. Die Kapazität liegt bei rund 20 Mio. Fahrgäste pro Jahr.

So sieht er aus: der neue ÖPNV-Knotenpunkt am Wuppertaler Hauptbahn. Die Kapazität liegt bei rund 20 Mio. Fahrgäste pro Jahr.

Bild: © Wuppertaler Stadtwerke

Die Einführung von Kurzarbeit wird derzeit in vielen Stadtwerken in Deutschland geprüft. Besonders akut ist das Thema im Bäderbereich und zum Teil im öffentlichen Nahverkehr. Neben den bisher bekannten Fällen Enercity, den Stadtwerken Pforzheim und Goch haben auch die Wuppertaler Stadtwerke und die Stadtwerke Hilden per Anfang April Kurzarbeit beantragt.

In Wuppertal ist der Nahverkehr betroffen, sprich die Stadtwerketochter WSW mobil. Ein Unternehmenssprecher bestätigte eine entsprechende Meldung des Verdi-Bezirks Düssel, Rhein, Wupper. Wie viele Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen sind und für welchen Zeitraum der Antrag gestellt wurde, dazu wollten die WSW keine Stellung nehmen. Bestätigt wurde aber, dass der Kommunalversorger das Kurzarbeitergeld auf 100 Prozent aufstocken wird. Die staatliche Unterstützungsleistung liegt bei 60 respektive 67 Prozent des letzten Nettoentgelts.

Hilden stockt auf 85 Prozent auf

In Hilden haben die Stadtwerke laut einer Sprecherin Kurzarbeit für die rund 40 Mitarbeiter der Bäderbetriebe beantragt. Gemäß einer Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat wird das Kurzarbeitergeld auf 85 Prozent des Nettoeinkommens aufgestockt. "Wie lange wir letztlich zur Kurzarbeit gezwungen sind, hängt im Wesentlichen vom Ausstiegsszenario für den Corona-Shutdown ab", teilt das Unternehmen mit. Bei allen wirtschaftlichen Problemen durch die aktuelle Schließung stehe für die Stadtwerke aber immer die Gesundheit der Mitarbeiter, der Badegäste und der Kunden im Vordergrund. In anderen Bereichen des Kommunalversorgers sei aktuell keine Kurzarbeit vorgesehen oder geplant. (hoe)

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