Die Projektpipeline von Natur Energy umfasst laut dem Unternehmen Solar- und Windparks in einem mittleren zweistelligen Megawatt-Bereich. (Archivbild)

Die Projektpipeline von Natur Energy umfasst laut dem Unternehmen Solar- und Windparks in einem mittleren zweistelligen Megawatt-Bereich. (Archivbild)

Bild: © Naturstrom

Die Erneuerbarentochter von Naturstrom, Natur Energy, gibt eine Unternehmensanleihe zur Finanzierung von Energiewendeprojekten aus uns setzt damit weiter auf private Investitionen. Natur Energy wolle bis zu 10 Millionen Euro emittieren, teilte das Unternehmen aus Bamberg mit.

Die in 1000-Euro-Schritten gestückelte Anleihe hat eine Laufzeit von acht Jahren und bietet einen Zinssatz von 4,25 Prozent jährlich. 3000 Euro muss ein Kleinanleger mindestens für die Risikokapitalanlage aufbringen. Nach Abschluss der Emission soll die Anleihe in den Freiverkehrshandel einbezogen werden. Die Mittel flößen vor allem in den Bau von Wind- und Solarparks, aber auch von Stromspeichern und Umspannwerken.

Erst jüngst sei die Eigenkapitalbasis im Zuge einer Kapitalerhöhung um weitere rund 6 Millionen Euro aufgestockt. "Das erfolgreiche Geschäftsjahr 2025, die abgeschlossene Kapitalerhöhung und die jetzige Anleihe ermöglichen weitere Investitionen in die dezentrale und regenerative Energieerzeugung", erläutert Thomas E. Banning, einer der Geschäftsführer der Natur Energy und langjähriger Vorstandsvorsitzender der Naturstrom. "Angesichts der weltpolitischen Lage ist es enorm wichtig, dass wir uns in Deutschland unabhängiger machen von Gas- und Öllieferanten und zugleich die Klimakrise eindämmen", sagt Banning.

Naturstrom hält laut NaturEnergy rund 60 Prozent an dem Unternehmen, sechs Prozent gehören zudem der Naturstrom-Stiftung. Kleinanleger halten aktuell 23,5 Prozent der Anteile.

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