Die Dena ist am Wochenende durch einen Cyberangriff attackiert worden. Dabei wurde die Serverinfrastruktur nach Angaben der Agentur angegriffen. Über die Urheber ist demnach bislang noch nichts bekannt. Als Folge des Angriffs ist die Dena seitdem technisch weitgehend arbeitsunfähig und weder per Telefon noch per Mail erreichbar.
Man habe sofort sämtliche IT-Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, auch mit Hilfe externer IT-Forensiker. Die staatlichen Stellen seien informiert. Ziel aller Maßnahmen sei es nun, die Arbeitsfähigkeit so schnell wie möglich unter sicheren Bedingungen wiederherzustellen, so die Dena.
Vermutlich nicht die erste Attacke
Schon am 28. September hatte es Berichte darüber gegeben, dass die Dena Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sei. Auch aus einem internen Schreiben geht dies hervoer, in der die Dena darauf hinweist, dass wohl Mitarbeiterdatensätze gestohlen wurden. Am 26. Mai hatte zudem das Portal borncity.com berichtet, dass der externe Hosting-Dienstleister der Dena von einer Ransomware-Infektion betroffen sei. Bemerkbar habe sich das daran gemacht, dass beispielsweise das Biogasregister offline gewesen sei. (sg)
