An der "Verbandsübergreifenden IT-Plattform der Zukunft" (VÜI) nehmen mit Stand September 2018 noch zwölf Energie- und IT-Unternehmen teil.

An der "Verbandsübergreifenden IT-Plattform der Zukunft" (VÜI) nehmen mit Stand September 2018 noch zwölf Energie- und IT-Unternehmen teil.

Grafik: © VÜI

Mit dem Ziel, dass Energieversorger (EVU) auch nichtenergetische Produkte und Bundles sowie komplexe Services schneller und flexibler entwickeln und den internen Aufwand sowohl finanziell als auch zeitlich und personell nachhaltig senken können, läuft seit 2017 das Projekt "Verbandsübergreifende IT-Plattform der Zukunft" (VÜI). Beteiligt sind mehrere private und kommunale EVU, die Energieverbände VKU und BDEW sowie die DSAG Deutsche SAP-Anwendergruppe.

Geplant ist jetzt die EU-Ausschreibung des Generalunternehmers (GU) für die VÜI. Es seien noch einige Vorarbeiten erforderlich, die bis Ende des ersten Quartals 2019 abgeschlossen werden sollen, um die Vergabereife zu erlangen. Das teilte der IT-Leiter des Frankfurter Kommunalversorgers Mainova, Philipp Lübcke, am Donnerstag der ZfK mit. Der GU soll die cloudbasierte VÜI-Plattform für alle nicht-differenzierenden Massenprozesse, die in jedem EVU gleichartig ausgeprägt sind, entwickeln, bereitstellen und verantwortlich betreiben. Von Ende 2019 an sollen diese Prozesse beim ersten EVU auf die VÜI migrieren. Die Plattform steht allen EVU offen.

Sieben Konsortien bewerben sich um VÜI

An der VÜI beteiligen sich derzeit zwölf Unternehmen aus dem Energiebereich. Dies teilte der IT-Leiter des Frankfurter Kommunalversorgers Mainova, Philipp Lübcke, der ZfK mit. Er korrigierte damit einen Bericht in der am Montag erschienenen ZfK-Druckausgabe (Seite 17). Dort war der Stand vom Juni wiedergegeben worden, als noch 20 EVU, EVU-Kooperationen und IT-Töchter mitgemacht hatten. Die ZfK hatte sich auf den federführenden Verband BDEW berufen, der Ende August den Stand vom Juni noch als aktuell bezeichnet hatte. Per Saldo acht Unternehmen haben also die VÜI nach der jetzt abgeschlossenen Phase zwei, der Markterkundung, verlassen. "Aus unterschiedlichen Gründen", schrieb Lübcke.

Der Initiative VÜI gehören laut Lübcke momentan folgende Unternehmen an:







  • Eon
  • EWE
  • das Stadtwerkenetzwerk Thüga
  • Mainova
  • Rheinenergie
  • Soluvia, eine Tochter der MVV Energie
  • N-Ergie
  • die Stadtwerke aus Bielefeld, Düsseldorf, Duisburg (DVV) und Wuppertal
  • sowie Count+Care, die IT-Tochter der Entega Darmstadt.

Die Anforderungen an die VÜI-Plattform sind so umfassend, dass nur Konsortien ihre Bereitschaft als GU signalisierten, meist aus IT-Schmieden und Beratern:

  • Accenture, SAP und Microsoft
  • Arvato Bertelsmann und Konsorten
  • Bosch und Partner
  • Deloitte und Powercloud
  • DXC Technology und Konsorten
  • IBM und andere.
  • Abgesagt haben: Atos, Capgemini, Infosys und T Systems. (geo)

Hier externer Link zum Youtube-Video von der VÜI-Präsentation auf dem BDEW-Kongress im Juni, 62 Minuten

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