Meteomatics und Kisters bieten gemeinsam eine Prognose-Lösung an, die die Anforderungen des Redispatch 2.0 bezüglich der Vorhersage von Netzzuständen und Netzengpässen abdecken soll.

Meteomatics und Kisters bieten gemeinsam eine Prognose-Lösung an, die die Anforderungen des Redispatch 2.0 bezüglich der Vorhersage von Netzzuständen und Netzengpässen abdecken soll.

Bild: © Francesco Carta, stock.adobe.com

Der anstehende Redispatch 2.0 wird weitestgehend auf Plandaten und Prognosen statt auf gemessenen Ist-Werten beruhen, so IT-Schmiede Kisters. Folglich benötigen vor allem Verteilnetzbetreiber gute und zuverlässige Prognosen des Netzzustands sowie der Anlagen-Flexibilitäten. Daher kooperiert der IT-Anbieter aus Aachen nun mit dem auf Wetter-, Wind-, Solar- und Hydroprognosen spezialisierten Unternehmen Meteomatics AG aus St. Gallen (Schweiz).

Gemeinsam biete man eine Prognose-Lösung, die die Anforderungen des Redispatch 2.0 bezüglich der Vorhersage von Netzzuständen und Netzengpässen abdecke und Verteilnetzbetreibern größtmögliche Flexibilität bei der Umsetzung der neuen Prozesse biete: Die netzknotenscharfen Wetterprognosen sowie anlage- und parkspezifische Leistungsprognosen von Meteomatics werden in die Software von Kisters eingebunden und mit KI-basierten Algorithmen verarbeitet.

Bewertung der Prognosegüte

Damit erhalten Netzbetreiber nicht nur Netzknotenlast- und anlagenscharfe Einspeiseprognosen sondern auch eine Bewertung der Prognosegüte. Die Redispatch-2.0-Lösungen lassen sich laut Kisters auch mit Drittsystemen verwenden.

„Um unseren Kunden exzellente anlagenscharfe Einspeiseprognosen zur Verfügung zu stellen, integrieren wir die Meteomatics-Prognosen in unsere praxiserprobten IT-Systeme oder direkt in die Lösungen der Verteilnetzbetreiber. Damit können sie alle erforderlichen Prognosen in exzellenter Qualität selbst erstellen und sind nicht auf Dienstleister angewiesen“ erklärt Michael Untiet, Leiter Geschäftsbereich Energie bei Kisters.

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