Zahlreiche kommunale Entscheidungsträger beteiligten sich an der Civey-Umfrage der ZfK.

Zahlreiche kommunale Entscheidungsträger beteiligten sich an der Civey-Umfrage der ZfK.

Bild: © Deemerwha studio/AdobeStock

Das E-Auto laden, wenn viel grüner Strom im Netz verfügbar ist – und den Verbrauch größerer Geräte in bestimmte Zeitfenster legen, um von günstigeren Preisen zu profitieren? Einer aktuellen, repräsentativen Eon-Umfrage zufolge befürwortet eine deutliche Mehrheit dieses „Flexibilitäts“-Konzept im Energiebereich. „Mehr als 60 Prozent der Menschen in Deutschland stehen dem Ansatz, insbesondere größere Verbräuche in günstige Zeitfenster zu verschieben, positiv gegenüber“, sagt Jens Michael Peters, Geschäftsführer Energielösungen bei Eon Energie Deutschland.

Ein wichtiger Baustein für die Energiewelt der Zukunft sind Smart Meter – sie erfassen den Stromverbrauch digital und übertragen ihn automatisch. Dadurch haben Haushalte ihren Verbrauch nicht nur besser im Blick und gegebenenfalls einen größeren Sparanreiz; auch mögliche Nachzahlungen lassen sich besser vermeiden. In Deutschland hat der Smart Meter Rollout zum Jahreswechsel an Tempo aufgenommen.

 Ergebnisse im Detail

Nach intelligenten Stromzählern gefragt, sieht darin fast jeder Zweite aus der Yougov-Umfrage einen „wichtigen Baustein der Energiewende“. 22 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu, während 31 Prozent unentschlossen sind oder keine Angabe machen. Darüber hinaus zeigt die Umfrage, dass mehr als jeder dritte Befragte (36 Prozent) bereits ein grundsätzliches Interesse am freiwilligen Einbau eines Smart Meters hätte.

Besonders die jüngeren Altersgruppen zeigen sich hier überdurchschnittlich interessiert, mit 47 Prozent Zustimmung bei den 18-24-Jährigen und 46 Prozent bei den 25 bis 34-Jährigen. (sg)

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