Der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong, Vallendars Bürgermeister Adolf Schneider und BFW-Geschäftsführer Heinz Werner Meurer freuen sich mit den Projektbeteiligten über den Aufbau der ersten LoRaWAN-Antenne im Kreis MYK. 

Der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong, Vallendars Bürgermeister Adolf Schneider und BFW-Geschäftsführer Heinz Werner Meurer freuen sich mit den Projektbeteiligten über den Aufbau der ersten LoRaWAN-Antenne im Kreis MYK. 

Bild: © Sascha Ditscher/evm

Die Evm arbeitet im Auftrag des Landkreises Mayen-Koblenz am Zukunftsprojekt für die Region. Insgesamt sollen etwa 40 Antennen im Kreis installiert werden, um eine LoRaWAN-Ausleuchtung zu ermöglichen. Dieses Funknetz ist die Basis für zahlreiche Smart-City-Anwendungen.

Pascal Badziong, Erster Kreisbeigeordneter des Lankreises Mayen-Koblenz, freut sich über diesen ersten Meilenstein: „Unser LoRaWAN-Projekt für den Kreis Mayen-Koblenz nimmt nun Fahrt auf. Es ist die Grundlage für alle weiteren smarten Anwendungen in der Region. Und hierfür gibt es bereits viele Orte im Landkreis, die großes Interesse haben.“

Vielfältige Möglichkeiten

Viele Kommunen überlegen ihm zufolge schon, welche smarten Anwendungen sie zukünftig sinnvoll einbinden können. Von der intelligenten Bewässerung von Grünflächen, der automatischen Pegelstandsmessung, der Parkraumüberwachung oder der Füllstandsermittlung in Müllcontainern gebe es viele Ideen, die die Zukunft in den Gemeinden prägen könnten.

Neben den Kommunen soll es auch Dritten ermöglicht werden das LoRaWAN-Netz für eigene Anwendungen mit zu nutzen, um eigene Anwendungsfälle zu realisieren – seien es Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Grundversorger oder Privatpersonen. Dazu ist es erforderlich, direkt Kontakt mit dem Projektteam des Landkreises aufzunehmen.

Hochgelegene Standorte von Vorteil

Grundlage für all dies ist das LoRaWAN, ausgeschrieben "Long Range Wide Area Network". Das Netzwerk ermöglicht eine drahtlose Kommunikation über große Entfernungen bei geringem Energieverbrauch und vernetzt so Sensoren, Geräte und Anwendungen im Smart-City-Bereich. Im Kreis Mayen-Koblenz mit seiner Fläche von 817 Quadratkilometern werden dafür großflächig Antennen an ausgewählten Punkten errichtet, um so den Grundstein für weitere Anwendungen zu legen.

Gut geeignet als Standort sind dabei Gebäude, die besonders hoch sind – wie auch in Vallendar. „Es ist wirklich ein Glücksfall, dass wir die erste Basisstation an einem so guten Ort installieren können“, so evm-Sprecher Marcelo Peerenboom. „Das Dach des Berufsförderungswerkes hat einen wunderbaren Blick über die Region, wodurch wir eine große Reichweite erzielen können, die nicht durch Berge oder Bäume beeinträchtigt wird.“

Hintergrund "Smarte Region MYK10"

Das Projekt „Smarte Region MYK10“, in dessen Rahmen das LoRaWAN errichtet wird, soll die Region bis Ende 2027 mithilfe der Digitalisierung effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver gestalten. Der Landkreis hat sich dabei drei zentralen Zukunftsaufgaben gestellt: die zukunftsorientierte Transformation von Stadt und Land, die innovative Gestaltung der Mobilität und die Verbesserung des Zusammenlebens.

Vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der KfW wird der Kreis Mayen-Koblenz dabei als eines von deutschlandweit insgesamt 73 „Modellprojekten Smart Cities“ mit 17,5 Millionen Euro gefördert. (sg)

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