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Üblicherweise führe das Unternehmen in europäischen Ländern pro Monat fünf bis acht neue Smart-Home-Produkte ein – in Deutschland dürften es sogar mehr sein, sagte ein Sprecher. In China ist Xiaomi mit mehr als 2000 Elektronik-Geräten auf dem Markt, in einigen europäischen Ländern sind davon bisher rund 200 erhältlich. Zu den populären Xiaomi-Produkten in Europa gehörten Alarm-Sensoren für Türen und Fenster, Elektro-Tretroller, vernetzte Glühbirnen und Fitness-Armbänder. Der Xiaomi-Scooter werde gerade für einen Start in Deutschland vorbereitet – unter anderem müsse die Höchstgeschwindigkeit von 25 auf 20 Kilometer pro Stunde gekappt werden.

Xiaomi-Smartphones waren in Deutschland zwar bereits als Importe aus anderen europäischen Ländern erhältlich, nun startet der chinesische Anbieter aber auch offiziell den Verkauf seiner Telefone. Xiaomi wolle die Telefone nicht nur online und in Elektronik-Märkten verkaufen, sondern auch über Mobilfunk-Anbieter, mit denen man in Gesprächen sei. Die Firma richtet gerade ein deutsches Büro in Düsseldorf ein. Xiaomi, gegründet 2010, ist dank der Größe des chinesischen Marktes schnell zu einem der größten Smartphone-Anbieter der Welt geworden. Im vergangenen Quartal lag die Firma nach Berechnungen von Analysten beim Smartphone-Absatz weltweit auf Platz vier nach Samsung, Huawei und Apple mit einem Marktanteil von rund neun Prozent. (dpa/hil)

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