Firmenzentrale von Wilken Software in Ulm

Firmenzentrale von Wilken Software in Ulm

Bild: © Wilken

„Die Verschiebung sorgt für eine Konzentration der Themen zum Jahresende hin. Insbesondere die Umstellung auf das elektronische Preisblatt in Verbindung mit der Veröffentlichung der Netznutzungsentgelte rücken dann in den Fokus. Vertriebliche Preisanpassungen und Änderungen im Billing für die einzelnen Marktrollen müssen durchdacht und geplant werden. Daher sollten die neuen Formate und die Prozesse frühzeitig angegangen werden", betont Tobias Mann, Leiter der Business Unit Versorgungswirtschaft Ener:gy bei der Wilken Software Group.

Zudem bringe der Prozess zahlreiche fachliche Änderungen mit, auf die man sich frühzeitig vorbereiten sollte. Deswegen bietet Wilken jetzt ein mehrstufiges Vorgehensmodell, um die Umstellung zeitlich zu entzerren und den reibungslosen Start sowie eine fehlerfreie Abrechnung sicherstellen zu können.

Mehrstufige Vorbereitung auf Mako 2022

So sollten Anwender sich in jedem Fall schon jetzt mit den fachlichen Anforderungen vertraut machen. Dazu bietet der IT-Dienstleister aus Ulm entsprechende Webinare an, in denen die Änderungen einzeln erläutert werden. Im März folgt dann die Bereitstellung der neuen Stammdaten, wie sie für den neuen Prozess benötigt werden. Dazu gehören insbesondere das elektronische Kommunikationsdatenblatt, die Pflege des Preisblatts Mahn/Sperrkosten oder die Pflege der neuen Marktpartner ESA.

Anschließend sollten die Unternehmen direkt in die Planung für die Einführung der MaKo 2022 einsteigen, wobei Wilken seine Anwender hier mit fest abgestellten individuellen Kundenbetreuern unterstützen will. „Ziel ist es, mit der für den neuen Prozess ausgerichteten Ener:gy-Version bereits Anfang September produktiv zu gehen.

So bleibe genug Zeit, die Anläufe bis zum Stichtag ausgiebig zu testen und sich mit den Besonderheiten vertraut zu machen, heißt es weiter. Dazu gehören in erster Linie alle abrechnungsrelevanten Abläufe und das elektronische Preisblatt. Schließlich bleibt die Anrechnung ein ganz zentraler Prozess, der für die Liquidität der Unternehmen von eminenter Bedeutung ist", betont Tobias Mann. (sg)

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