Die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) untersucht jedes Jahr den Gasverbrauch in der Region.

Die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) untersucht jedes Jahr den Gasverbrauch in der Region.

Bild: © Christian Thomas/NBB

Die Auswirkungen durch das Corona-Virus haben im vergangenen Jahr beim Gasverbrauch zu keinen nennenswerten Verschiebungen in Berlin und Brandenburg geführt. Das hat die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) anhand der Verbrauchszahlen des abgelaufenen Jahres herausgefunden.

Bei der Auswertung wurde deutlich: Das Wetter hat im Jahr 2020 auf den Gasverbrauch einen deutlich höheren Einfluss gehabt als die Auswirkungen des Corona-Virus. Sei es durch Homeoffice, Homeschooling oder vorübergehende Geschäftsschließungen.

Zusammenhang bei Großkunden deutlich

Bei Kunden mit einem Gasverbrauch von unter zwei Mio. kWh im Jahr sei zwar ein leichter Anstieg nach dem ersten harten Lockdown zu erkennen. Doch der könne nicht zwingend auf Homeoffice zurückgeführt werden, heißt es. Die Witterung hat die Verbrauchszahlen dagegen eindeutig beeinflusst.

Anders sieht es bei Großkunden mit einem Verbrauch von deutlich über zwei Mio. kWh jährlich aus: Hier fällt die Pandemie im Versorgungsbereich der NBB zum Teil deutlicher ins Gewicht. Dies sei in erster Linie branchenabhängig, so der Gasnetzbetreiber. Der Zusammenhang lasse sich deshalb leichter ableiten, weil der Verbrauch von Großkunden stündlich gemessen werde. (jk)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper