Für die Branche ist die Marktraumumstellung ein Mammutprojekt.

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Bild: © Adobe Stock/by-studio

Der russische Energiekonzern Gazprom hat nach einem Brand in einer Verarbeitungsanlage nahe der westsibirischen Stadt Nowy Urengoi den Gasexport reduziert. Der Transport nach Westen über Belarus (Weißrussland) und Polen wurde nach Berichten russischen Medien vom Freitag bereits auf eine Million Kubikmeter pro Tag halbiert. Über die Ostseepipeline Nord Stream 1 und die Ukraine werden bisher hingegen die vorherigen Mengen transportiert.

Der russische Gasmonopolist hatte bereits für das vierte Quartal dieses Jahres geringere Transportmengen über die Gaspipeline Jamal- Europa geplant. Diese Pipeline verläuft von der Jamal-Halbinsel über Belarus bis nach Deutschland.

Brandursache unbekannt

Bei dem Feuer am Donnerstag 23 Kilometer von Nowy Urengoi entfernt sei niemand verletzt worden, teilten die Behörden mit. Zu den Ursachen werde ermittelt. Nach früheren Angaben des Unternehmens soll die betroffenen Gasverarbeitungsanlage in den kommenden Jahren ersetzt werden. Experten gehen daher davon aus, dass der Konzern die beschädigten Anlagen nicht reparieren wird. (dpa/amo)

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