Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Bild: © Adobe Stock/Thomas

Kommunen im jetzigen Braunkohlegebiet im Rheinland wollen eine bundesweite Wasserstoff-Modellregion werden. Ziel der Kooperation sei, unter anderem neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort zu schaffen, teilte die Industrie- und Handelskammer Aachen am Montag mit. Ein bei der IHK angesiedeltes Projektbüro soll die Aktivitäten unterstützen. Geplant sei eine Bewerbung um Förderung als Modellregion beim Bundesverkehrsministerium.

Dabei soll es auch um Möglichkeiten regionaler Einkaufskooperationen gehen. "Denkbar wäre zum Beispiel, künftig gemeinsam Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb für städtische und kommunale Betriebe zu beschaffen", erklärte die IHK. Wasserstoff als Energieträger solle in der Region möglichst aus erneuerbaren Energien gewonnen und größtenteils auch vor Ort verbraucht werden. Beteiligt sind Stadt und Städteregion Aachen, sowie die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg. Vertreter der Kommunen betonten, dass die Region in der Forschung stark sei und diese auch in Anwendung bringen könne.

Die Braunkohleverstromung im Rheinischen Revier soll spätestens 2038 aufhören. Ein Drittel der direkt betroffenen 9000 Arbeitsplätze in der Braunkohlewirtschaft wird bereits in den nächsten Jahren verschwinden. (dpa/amo)

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