Das Infrastrukturprojekt liegt nach Angaben von Thyssengas voll im Zeitplan.

Das Infrastrukturprojekt liegt nach Angaben von Thyssengas voll im Zeitplan.

Bild: © Thyssengas

Die neue Erdgastransportleitung zwischen Datteln und Herne hat den Kraftwerksstandort der Steag in Herne erreicht, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Vor wenigen Tagen wurden mithilfe eines Dükers sowohl die Emscher als auch der Rhein-Herne-Kanal unterquert – ein wichtiger Teilabschnitt des Gesamtprojekts. Damit treffen erstmals das Leitungsbauprojekt der Thyssengas und das Kraftwerksbauprojekt zusammen.

Laufen die Arbeiten weiter nach Plan, wird Thyssengas den Leitungsbau im Sommer 2021 abschließen und kann damit wie vorgesehen die Versorgung des derzeit im Bau befindlichen GuD- Kraftwerks mit Erdgas sicherstellen. Bis Ende 2022 soll die hochmoderne und umweltfreundliche Gas- und Dampfturbinenanlage, die Steag gemeinsam mit Siemens Energy errichtet, in den kommerziellen Dauerbetrieb gehen. Das neue GuD wird perspektivisch das derzeit noch in Betrieb befindliche Steinkohlekraftwerk ersetzen und dann weite Teile des Ruhrgebiets mit Strom und klimafreundlicher Fernwärme versorgen.

Große Bedeutung des Projekts

Thomas Gößmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Thyssengas spricht mit Blick auf das Leitungsbauprojekt von einem der größten und wichtigsten Neubauprojekte für das Unternehmen in den vergangenen Jahren. Umso mehr freut es ihn, dass die Arbeiten bisher nach Zeitplan verlaufen.

Auch Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Steag, sprach von einem wichtigen und wegweisenden Projekt. „Angesichts der Entscheidung zur Dekarbonisierung der Energieversorgung sichern wir mit dieser Investition insbesondere die Fernwärmeversorgung im Ruhrgebiet langfristig ab“, so der Unternehmenschef. (amo)

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