Teil der Kooperation sei auch, dass die Gas-Union ein Produkt aus dem RWE-Dienstleistungsangebot nutzen wird. "Die Zusammenarbeit mit RWE Supply & Trading bietet Gas-Union vielfältige Synergien. Wir können somit konkret weitere Einsparpotenziale heben", wird Geschäftsführer Jens Nixdorf in einer Mitteilung zitiert.
Zukünftig solle die Gas-Union den "Easy Commodity Trader" (ECT) von RWE Supply & Trading GmbH im Portfoliomanagement einsetzen, heißt es. "Wir wollen das Rad nicht zum zweiten Mal erfinden und setzen deshalb auch externe, gut funktionierende Systeme, die am Markt vorhanden sind, im eigenen Haus ein", erklärte Nixdorf.
"Netzwerk in der kommunalen Energiebranche"
Der ECT ermögliche es den Kunden, "professionell und sicher auf die interne Liquidität und das breite Marktsetup von RWE Supply & Trading zuzugreifen", auf Basis einer 24-Stunden-Verfügbarkeit. Neben den bekannten Standardhandelsprodukten für Gas und Strom stünden auch Nicht-Standardprodukte zur Verfügung.
"Mit Gas-Union haben wir einen Partner gewonnen, der große Erfahrung im Erdgasgeschäft mitbringt. Als kommunales Erdgas-Handelshaus verfügt das Unternehmen über ein ausgezeichnetes Netzwerk in der kommunalen Energiebranche", sagte Robert Kronenberg, Leiter Gas Portfolio Management bei RWE Supply & Trading.
Rückkehr in die Gewinnzone
Der mehrheitlich kommunale Gas-Großhändler Gas-Union hatte 2018 nach schwierigen Jahren die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft, es wurde ein Gewinn von 4,2 Mio. Euro erzielt. Die Kosten und Risiken sollen aber weiter reduziert werden, es läuft ein Spar- und Effizienzsteigerungsprogramm. Der Gewinn 2018 bedeutete die ersten schwarzen Zahlen seit 2015, in den beiden Vorjahren wurden Verluste von 27,7 bzw. 42,7 Mio. Euro ausgewiesen. (hil)



