Die Gashochdruck-Prüfanlage im Detail.

Die Gashochdruck-Prüfanlage im Detail.

Bild: © EnBW

Seit über zwanzig Jahren führt die EnBW am Hochdruckprüfstand neben dem Stuttgarter Gaskessel Eichungen und Kalibrierungen innerhalb der Staatlich anerkannten Prüfstelle für Messgeräte für Gas, GBW 3, durch. Diesen Service nehmen laut dessen Leiter, Lars Bertram, vor allem Zählerhersteller, große Industriebetriebe, Ferngas-Netzbetreiber aber auch kleinere Gasversorger und Stadtwerke in Anspruch.

Mit der Akkreditierungsurkunde D-K-14490-03-00 für das Kalibrierlabor in der Hand setzt er jetzt auf neue Kunden wie Gasförderanlagen, Speicher oder LNG-Terminals in Europa und sogar Übersee. Zuvor hatten externe Begutachter im Auftrag der deutschen Akkreditierungsgesellschaft (DAkkS) die  Organisation sowie die Messtechnik auditiert und dabei unter die Lupe genommen. Zum Nachweis der Qualität darf der Hochdruckprüfstand jetzt das DAkkS-Logo verwenden.

Die messtechnischen Prüfungen mit Erdgas im Hochdruckbereich erfolgen in einem geschlossenen Kreislauf und unter realen Bedingungen. „Wir sind unabhängig von Faktoren wie der Fahrweise angrenzender Ausspeise- oder Transportnetze, der Tageszeit und klimatischer Bedingungen“, betont Bertram. Die Eichungen und Kalibrierungen können bei fast allen Zählertypen vorgenommen werden.  Modernste Anlagen- und Automatisierungstechnik sorge dabei für eine hohe Messgenauigkeit. (sg)

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