Bild: © snam

Überraschender Run auf zusätzliche Kapazitäten: Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) verschieben die Veröffentlichung und Konsultation der vorläufigen Projektvorschläge, die im Rahmen des aktuellen Bedarfsermittlungsverfahrens (Incremental-Capacity-Prozess) eingegangen sind, in den August 2020. 

Da dieses Mal sehr viele Anfragen nach neuen Kapazitäten eingegangen seien, gebe es auch sehr viele mögliche Modellierungsvarianten, heißt es in einer Mitteilung der FNB. Diese zu erstellen, koste mehr Zeit als ursprünglich angenommen. 

Belastbare Aussagen

Die Modellierungsvarianten habe eine wichtige Funktion: Sie sind Grundlage der technischen Studien, mit denen belastbare Aussagen zu neuen Projekten inklusive Kosten und Zeitplänen getroffen werden können.

Trotz der Verzögerung sehen die FNB den Gesamtzeitplan des im vergangenen Juli gestarteten Verfahrens nicht in Gefahr. Er soll wie geplant mit der Vermarktung der neuen Kapazitäten im Rahmen der Jahresauktion 2021 enden. (amo)

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