Die russische Exklave Kaliningrad wird künftig über LNG-Schiffe mit Gas versorgt.

Die russische Exklave Kaliningrad wird künftig über LNG-Schiffe mit Gas versorgt.

Bild: © vladsv/Adobe Stock

Die europäischen LNG-Importe aus den USA sind im zweiten Quartal 2020 stark rückläufig. Grund sind die historisch niedrigen Gaspreise bzw. die globale Rezession infolge der Corona-Pandemie. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Beratungsunternehmens Team Consult hervor. Demnach haben sich die Gaslieferungen zu den Exportterminals in den USA innerhalb von knapp zwei Monaten halbiert.

Trotz des dramatischen Einbruchs bleibt Europa laut der Analyse der wichtigste Absatzmarkt für die USA. Hier gab es in den vergangenen Jahren große Veränderungen: 2018 ging noch über die Hälfte des amerikanischen LNG nach Asien. Europa nahm lediglich 14 Prozent ab. Bis Mai 2020 lag Asien nur noch bei 38 Prozent, der Anteil von Europa hatte sich hingegen auf 50 Prozent gesteigert.

Mit einer kurzfristigen Erholung der US-Exporte sei nicht zu rechnen, heißt es in der Analyse abschließend. (amo)

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