Der Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kommt voran.

Der Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kommt voran.

Bild: © Andreas Arnold/dpa

Der Bau eines neuen Instituts für Wasserstoffforschung in Sonneberg hat begonnen. Thüringen wolle seine Kompetenzen in dem Bereich in den kommenden Jahren ausbauen, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) beim Spatenstich für das neue Hyson-Institut. Dieses sei ein zentraler Baustein dieser Strategie. Das Land zahlt rund die Hälfte der Gesamtkosten von rund 6,4 Millionen Euro. Entstehen sollen Büro- und Laborgebäude sowie eine Versuchshalle.

Wasserstoff gilt als klimafreundlicher Energieträger, wenn er mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Der sogenannte grüne Wasserstoff kann als Basis für Kraft- und Brennstoffe dienen, um etwa in Industrie und Verkehr die Nutzung von Kohle, Öl und Erdgas abzulösen. Nach Willen des Ministerium soll Südthüringen zu einer "Wasserstoffregion" entwickelt werden.

Fördergelder zugesagt

Das Hyson-Institut war im Februar 2021 offiziell gestartet. Für erste Forschungsvorhaben sind bereits rund drei Millionen Euro vom Land zugesichert. Dabei geht es unter anderem um Beschichtungsverfahren für Erdgasleitungen, um sie für den Wasserstofftransport fit zu machen, oder um neue Reinigungsverfahren für Wasserstoff-Produkte. (dpa/amo)

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