Der Konflikt um die nicht genehmigten Bohrungen der Türkei im zypriotischen Hoheitsgebiet im Mittelmeer spitzt sich zu.

Der Konflikt um die nicht genehmigten Bohrungen der Türkei im zypriotischen Hoheitsgebiet im Mittelmeer spitzt sich zu.

Bild: © pichitstocker/AdobeStock

Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Im Vergleich zu den vergangenen Handelstagen hielten sich die Gewinne im Mittagshandel aber in Grenzen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 85,47 US-Dollar und damit 38 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur März-Lieferung stieg um 32 Cent auf 78,79 Dollar.

Der starke Anstieg der Ölpreise seit Beginn der Woche setzte sich vorerst nicht weiter fort. Seit Montag hat sich der Preis für Rohöl aus der Nordsee um mehr als vier Dollar je Barrel verteuert. Als einer der wesentlichen Treiber gilt die Hoffnung auf eine stärkere konjunkturelle Belebung in China und damit auf eine stärkere Nachfrage nach Rohöl in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern wurde der Anstieg der Ölpreise durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA gebremst. Wie am Vortag bekannt wurde, sind die amerikanischen Ölreserven in der vergangenen Woche weiter gestiegen. Seit mittlerweile sieben Wochen in Folge geht es mit den Lagerbeständen der größten Volkswirtschaft der Welt nach oben. Steigende US-Ölreserven belasten in der Regel die Ölpreise. (dpa/pfa)

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