Blick auf den RWE-Campus in Essen.

Blick auf den RWE-Campus in Essen.

Bild: © RWE

Der Energiekonzern RWE baut seine Ambitionen im Geschäft mit Wasserstoff weiter aus. Der russische Gaskonzern Novatek solle sogenanntes blaues Ammoniak, das unter Einsatz von Erdgas gewonnen wird, und Wasserstoff an den Dax-Konzern liefern, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung. Eine entsprechende Absichtserklärung habe die RWE-Tochter Supply and Trading unterzeichnet.

Novatek erforscht demnach, ob es in der sibirischen Jamal-Region Wasserstoff und blaues Ammoniak aus Erdgas gewinnen könne. Diese soll Novatek dann an RWE und seine Kunden in Deutschland und Europa liefern. Zudem wollen beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit im Geschäft mit Flüssiggas ausbauen.

Bis 2030 werden 50 Mrd. Euro in Erneuerbare investiert

Bis 2030 will RWE insgesamt 50 Milliarden Euro in Alternative Energien investieren. Bereits am Kapitalmarkttag Mitte November hatte RWE angekündigt, neue Geschäftsmöglichkeiten beim Wasserstoff- und Ammoniakimport erschließen zu wollen. (dpa/hoe)

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