Das Interesse an PV-Anlagen in Eigenheimen ist in Deutschland weiterhin hoch. Fast jeder dritte Eigenheimbesitzer plant, in den nächsten zwei Jahren eine Solaranlage anzuschaffen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Meinungsforscher von Statista unter 2000 Hausbesitzern. Beauftragt hat sie der Energiekonzern Eon.
Doch nicht nur die Attraktivität von PV-Anlagen ist hoch. "In ein Elektroauto möchte etwa jeder fünfte investieren, in eine Wärmepumpe ungefähr jeder sechste", sagt Filip Thon, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eon Deutschland. Vor allem Hauseigentümer unter 40 Jahren setzen offenbar auf die Energiewende: Der Anteil der Befragten, der in den nächsten zwei Jahren eine Solaranlage installieren möchte, liegt bei den Jüngeren elf Prozentpunkte über dem Ergebnis aller Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer (40 Prozent versus 29 Prozent). Wer unter 40 Jahre alt ist, will bis Ende 2025 zudem häufiger ein Elektroauto (23 Prozent versus 18 Prozent) oder eine Wärmpumpe (20 Prozent versus 15 Prozent) anschaffen.
Geringere Stromkosten
Als Gründe für die geplante Investition geben die Befragten vor allem den Wunsch an, ihre Stromkosten zu senken (82 Prozent) und das Klima zu schützen (56 Prozent). Es folgen als Motive die Wertsteigerung der Immobilie (46 Prozent), Autarkie (37 Prozent) und der Wunsch, die Wärmepumpe (32 Prozent) sowie das Elektroauto (28 Prozent) günstig mit Strom zu versorgen.
Wer eine Photovoltaikanlage plant, möchte zudem auch überdurchschnittlich oft elektrisch heizen und fahren: Solar-Interessenten wollen im Vergleich mit dem Durchschnitt aller Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer häufiger in den nächsten zwei Jahren ein Elektroauto (28 Prozent versus 18 Prozent) beziehungsweise eine Wärmepumpe (24 Prozent versus 15 Prozent) anschaffen. (jk)



