Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Bild: © Adobe Stock/Thomas

Die Zusammenarbeit zwischen Vattenfall und dem schwedischen Kraftstoff-Produzenten Preem mit dem Ziel, fossilfreien Wasserstoff für die Biokraftstoffproduktion zu erzeugen, geht in die nächste Phase. In einer Studie werden nun die Möglichkeiten für den Bau einer großtechnischen Produktions­anlage in der Raffinerie in der südschwedischen Stadt Lysekil untersucht, wie aus einer Mitteilung von Vattenfall hervorgeht.

Preem will demnach 5 Mio. Kubikmeter Biokraftstoff bis 2030 produzieren und so bis zu 12,5 Mio. Tonnen Kohlendioxid einsparen, was etwa 20 Prozent der gesamten schwedischen Emissionen entspricht. Die Umstellung der Produktion würde allerdings eine beträchtliche Menge an Wasserstoff erfordern.

Studie untersucht auch Stromversorgung

Aus diesem Grund wollen Vattenfall und Preem Möglichkeiten untersuchen, den Wasserstoffbedarf von Preem mit fossilfreiem Wasserstoff aus einer umfangreichen Wasserelektrolyse zu decken. Die Studie, die bis zum Sommer abgeschlossen sein soll, wird nicht nur die Wasserstoffproduktion, sondern auch die zukünftige Stromversorgung der Raffinerie untersuchen. Sollte die Studie positiv ausfallen, könnte als nächster Schritt der Bau der ersten Elektrolyseanlage in der Lysekil-Raffinerie mit einer Leistung von 200 bis 500 MW geplant werden. (amo)

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