Geht es nach dem Energiekonzern Statkraft, soll auch der Verkehr von Ostfriesland bald in großem Stil mit Wasserstoff fahren.

Geht es nach dem Energiekonzern Statkraft, soll auch der Verkehr von Ostfriesland bald in großem Stil mit Wasserstoff fahren.

Bild: © Jens Büttner/dpa

Der norwegische Energiekonzern Statkraft will den Verkehr und Transport in Ostfriesland deutlich umwelt- und klimafreundlicher machen. Zusammen mit Energiepark Emden, einem Konsortium aus in Ost- und Nordfriesland ansässigen Unternehmen, will er an seinem Emder Biomasse-Standort Elektrolyseure mit einer Gesamtleistung von bis zu 50 Megawatt errichten. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten die Beteiligten am Donnerstag.

Ziel sei es, von 2023 an grünen Wasserstoff hauptsächlich an Kunden in Ostfriesland zu liefern, heißt es in einer Presseaussendung. Etwa an Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs oder des regionalen Transportsektors. Damit sollen die CO2-Emissionen deutlich sinken. Als Basis soll Strom aus erneuerbaren Energiequellen dienen. Für das Projekt soll unter anderem ein Photovoltaikpark zur Verfügung stehen, den Energiepark Emden gerade entwickelt.

Vermarktung des Wasserstoffs

Die Partner wollen die Vermarktung des Wasserstoffs unter der Firmierung H2Emden bündeln, zu der als weiterer Gesellschafter die Emder Firma Score zählt. Mit weiteren potenziellen Partnern, darunter auch den Stadtwerken Emden, soll der Treibstoff über das Score-Tankstellennetz vertrieben und damit für jeden zugänglich gemacht werden. (ab)

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