Das Verwalatungsgebäude der Stadtwerke Rostock AG.

Das Verwalatungsgebäude der Stadtwerke Rostock AG.

Bild: © SW Rostock

Im Rostocker Stadtteil Marienehe befindet sich nicht nur das Gelände der Stadtwerke Rostock, sondern in naher Zukunft auch ein Standort der Energiewende. Dort wollen die Rostocker gemeinsam mit 50Hertz eine Power-to-Heat-Anlage bauen. Noch dieses Jahr soll es losgehen.

Die Anlage soll mit einer Leistung von 20 MW „grünen“ Überschussstrom in Wärme umwandeln und so die Energieversorgung der Stadt ökologischer machen und gleichzeitig für weniger Abregelung von Erneuerbaren-Erzeugungsanlagen sorgen.

Sonderregelung für Netzausbaugebiet

Möglich wurde die Kooperation zwischen dem Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) und den Stadtwerken durch eine Änderung im Energiewirtschaftsgesetz vor drei Jahren. Damals hat der Gesetzgeber den Rahmen für ÜNB geschaffen mit einem KWK-Anlagen-Betreiber für die Errichtung und den Betrieb von Power-to-Heat-Anlagen zu kooperieren – allerdings gilt dies nur in Netzausbaugebieten.

Die Stadtwerke übernehmen folglich Planung, Bau und Betrieb der neuen Anlage, während 50Hertz die Investitionskosten von rund 20 Mio. Euro stemmt und für die geeignete Einbeziehung in die Engpassbeseitigung im Höchstspannungsnetz sorgt. (ls)

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