Joachim Goldbeck, Geschäftsführer der Goldbeck Solar GmbH und Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Wemag-Vorstand Thomas Murche, Matthias Jäger, Projektmanager der Sentus GmbH und Karl-Heinz Garbe, Geschäftsführer der Moderne Energie Systeme GmbH (v.l.) vollziehen symbolisch die technische Inbetriebnahme des Solarparks Zietlitz

Joachim Goldbeck, Geschäftsführer der Goldbeck Solar GmbH und Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Wemag-Vorstand Thomas Murche, Matthias Jäger, Projektmanager der Sentus GmbH und Karl-Heinz Garbe, Geschäftsführer der Moderne Energie Systeme GmbH (v.l.) vollziehen symbolisch die technische Inbetriebnahme des Solarparks Zietlitz

Bild: © Stephan-Rudolph Kramer/Wemag

Nach rund zehnmonatiger Bauzeit ist im Ortsteil Zietlitz in der Gemeinde Dobbin-Linstow (Landkreis Rostock) der Solarpark ans Netz gegangen. Die rund 200.000 PV-Module sind auf einer Gesamtfläche von etwa 86 Hektar errichtet worden. Das entspricht etwa der Größe von 140 Fußballfeldern, wie die Wemag mitteilt. Der Park verfügt über eine Nennleistung von 80 Megawatt Peak.

Die Photovoltaikanlage steht auf dem Gelände des ehemaligen Kiestagebaus. Die jährlich produzierte Strommenge von rund 74.000 Megawattstunden reicht aus, um bis zu 18.500 Vier-Personen-Haushalte pro Jahr mit Sonnenstrom zu versorgen. Darüber hinaus werden etwa 40.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden.

Da größe PV-Projekt der Wemag

"Der Solarpark Zietlitz ist das bislang größte Photovoltaikprojekt, das die Wemag gemeinsam mit Partnern gebaut hat", sagte Wemag-Vorstand Thomas Murche. Der Zugang funktioniere nicht mehr mit einem konventionellen Schlüssel, sondern digital und das Monitoring der PV-Anlage erfolge über eine Satellitenkommunikation, ergänzt Murche.

Neben der WEMAG gehört die Evangelische Landeskirche in Württemberg zu den Investoren des Solarparks. "Mit diesem Leuchtturmprojekt bauen wir unser Beteiligungsportfolio an erneuerbaren Energien sowie unseren aktiven Beitrag zum Klimaschutz weiter aus. Dies entspricht unserem kirchlichen Ziel, die Schöpfung zu bewahren - und ermöglicht gleichzeitig, die Altersversorgung unserer Mitarbeitenden abzusichern", erklärte Oberkirchenrat Martin Kastrup, Finanzdezernent der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. (gun)

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