Die Aufteilung großer Stromnetze in Microgrids führt zu erheblichen Frequenzschwankungen, heißt es in einer neuen Studie.

Die Aufteilung großer Stromnetze in Microgrids führt zu erheblichen Frequenzschwankungen, heißt es in einer neuen Studie.

Bild: © Michael Raubold/Amprion GmbH

Die Planungen zum Bau der 600 Kilometer langen Stromtrasse Suedlink kommen voran. Wie die Bundesnetzagentur am Freitag in Bonn mitteilte, ging ein Antrag für weitere Planungsabschnitte ein. Sie betreffen neben Hessen auch Niedersachsen und Thüringen.

"Wir prüfen die Unterlagen nun auf Vollständigkeit und diskutieren anschließend mit Behörden und der Öffentlichkeit", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Unterlagen von Tennet und TransnetBW betreffen den Abschnitt C. Er beginnt in Bad Gandersheim/Seesen (Niedersachsen) und endet in Gerstungen (Thüringen).

Wie die Netzbetreiber im Februar in Berlin mitgeteilt hatten, soll die Leitung rund 60 Kilometer durch Hessen führen. Von diesem Vorschlag betroffen ist der Werra-Meißner-Kreis, und dort Kommunen wie Witzenhausen, Bad Soden-Allendorf und Wehretal. Bei Herleshausen soll die Leitung dann die Grenze nach Thüringen passieren.

Sobald die Bundesnetzagentur die eingegangenen Unterlagen für vollständig erklärt habe, würden sie im Internet veröffentlicht und für einen Monat ausgelegt, erklärte die Behörde. Bürger und betroffene Behörden könnten innerhalb eines Monats nach Ende der Veröffentlichungsfrist zu den Unterlagen Stellung nehmen. Danach werde die Agentur Erörterungstermine anbieten und die Stellungnahmen prüfen. Im Anschluss würden die Argumente abgewogen und ein 500 bis 1000 Meter breiter Korridor festgelegt. (dpa/sg)

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