(Symbolbild) Leichtbau-Batteriegehäuse aus Faserverbunden: 40 Prozent leichter als Aluminium durch den beanspruchungsgerechten Sandwichaufbau und gleichzeitig kosteneffizient durch ein neues Fertigungsverfahren.

(Symbolbild) Leichtbau-Batteriegehäuse aus Faserverbunden: 40 Prozent leichter als Aluminium durch den beanspruchungsgerechten Sandwichaufbau und gleichzeitig kosteneffizient durch ein neues Fertigungsverfahren.

Bild: © Sergii/AdobeStock

Das Ziel der Kooperation zwischen der Mercedes-Benz-Tochter und dem Dienstleister für Wasserkraftwerke ist es, Wasserkraftwerke mit Lithium-Ionen-Speichern auszustatten, sodass die Kraftwerke in die Lage versetzt werden, mehr Netzdienstleistungen anbieten zu können.

So kann die Hybridlösung die volatile Netzeinspeisung bei Bedarf ausgleichen, aber auch Black-Start-Unterstützung und virtuelle Schwungmasse bereitstellen. Die Batterielösung kann für alle Arten und Größen von Wasserkraftwerken (niedrige Fallhöhe, Laufkraftwerk, hohe Fallhöhe) zur Anwendung gebracht werden, unabhängig von Turbinentypen. Dabei verfügt sie über eine Kapazität von 200 kWh bis zu 10 MWh und kann sowohl in neue Anlagen installiert als auch in bestehenden Anlagen nachgerüstet werden.

Zweites Leben für Autobatterien

Die Batterielösung soll jedoch nicht nur die Energiewende voranbringen, sondern das Problem des Batterierecyclings angehen. So kommen für den Speicher Second-Life-Batterien der Mercedes-Benz-Mutter zum Einsatz.  (lm)

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