Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber setzt sich für die Förderung von Energieklein- und Großspeichern ein.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber setzt sich für die Förderung von Energieklein- und Großspeichern ein.

© Till Budde/Ministerium fuer Wirtschaft und Energie

"1000 Speicher" heißt das Förderprogramm, das Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) auf dem dritten Energiespeichertag im GeoForschungszentrum Potsdam angekündigt hatte. Darüber hinaus kündigte Gerber auch ein Leuchtturmprojekt für einen Großspeicher in der Lausitz an, berichtet sein Ministerium.

Im Rahmen des Förderprogramms werden 50 Prozent maximal aber 7000 Euro der Anschaffungskosten für einen Energiespeicher übernommen. Damit sollen Privathaushalte noch in diesem Jahr bei der flexibleren Eigenstromversorgung durch eine PV-Dachanlage unterstützt werden, erklärte Gerber.

Lausitz als Entwicklungsort für Großspeicher

Der Minister verwies auch darauf, dass ohne Großspeicher die Energiewende nicht gelingen könne. Dementsprechend könnte sich die Lausitz zur Modellregion für Großprojekte mit 60 Plus X Megawatt entwickeln. Schließlich sei die Region besonders vom Umbau des Energiesystems betroffen, vor allem wenn die Braunkohleverstromung auslaufe. "Wir prüfen, ob ein Rotationsspeicher in der Lausitz entstehen kann. Wir setzen uns dafür ein, dass der Bund im Rahmen der Strukturentwicklung ein Fraunhofer-Institut für Speichertechnologien in der Lausitz ansiedelt. Und wir versuchen, eine Fabrik für die Produktion von Batteriezellen in der Region anzusiedeln" erläuterte Gerber. Davon würde auch die Wertschöpfung in der Region profitieren. (ls)

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