Steuern, Abgaben und Umlagen machen über 50 Prozent der Stromkosten aus.

Steuern, Abgaben und Umlagen machen über 50 Prozent der Stromkosten aus.

Bild: © Uwe Schlick/pixelio.de

Um 1,6 Prozent ist der durchschnittliche Strompreis für Industriestrom angestiegen, wie der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) mitteilte. Trotz der um sechs Prozent gesunkenen Großhandels­preise sorgen gestiegene Netzentgelte und Umlagen für eine Preissteigerung.

Nach wie vor zeigen sich große regionale Unterschiede bei den 50 Vergleichsnetzen hinsichtlich der Strompreise. "Die Preis­unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern nehmen ab. Aber auch weiterhin sind die Strompreise in den neuen Bundesländern um durchschnittlich 2,1 Prozent höher", so VEA-Hauptgeschäftsführer Volker Stuke. Der durchschnittliche Strom­­preis in den neuen Bundesländern ist mit 17,40 Ct/kWh um 0,35 Ct/kWh höher als der Strompreis in den alten Bundesländern, welcher bei 17,05 Ct/kWh liegt. 

Knapp 24 Prozent Preisdifferenz

Den größten Preisanstieg erfahren die Kunden der energis Netzgesellschaft aus Saarbrücken mit fünf Prozent, gefolgt von der Syna mit Sitz in Frankfurt mit vier Prozent und der Enervie Vernetzt aus Hagen mit 3,9 Prozent.

Dabei ist eine große Differenz zwischen einzelnen Netzgebieten zu verzeichnen: 23,5 Prozent trennen die Stadtwerke Kiel Netz als preisgünstigstes (15,57 Ct/kWh) und das Schleswig-Holstein Netz als teuerstes Netzgebiet (19,22 Ct/kWh). (gun)

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