Die zwei "Regionalen Netzwerke für EnergieEffizienz" (REGINEE) des VEA stellten ihre Leistung der Öffentlichkeit vor. Die Projekte liefen vier Jahre, teilte der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) mit. Im REGINEE Emsland haben sich zehn Unternehmen vernetzt und 20,5 GWh Energie sowie 6.000 t CO2 eingespart. An dem Osnabrücker Projekt nahmen neun Unternehmen teil und erzielten Einsparungen von 16,7 GWh Energie und 4.600 t CO2.
Beide Kennziffern zusammen entsprechen dem jährlichen Stromverbrauch von über 12.000 deutschen Zwei-Personen-Haushalten, aber auch dem jährlichen Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 von etwa 1200 Menschen in Deutschland. Aufgrund des Erfolgs wird es für beide Netzwerke noch dieses Jahr eine Neuauflage geben.
Mehrere Maßnahmen führten zum Ziel
Die 19 Unternehmen haben in den vier Jahren mit über 70 kleinen und großen Maßnahmen die Energieeffizienz in ihren Betrieben dauerhaft gesteigert. Dabei spielten prozesstechnische Maßnahmen sowie Erneuerungen bei der Beleuchtung oder bei Motoren und Antrieben genauso eine Rolle wie Anpassungen bei der Wärme- und Kälteerzeugung und -nutzung.
Drei- bis viermal im Jahr fanden Netzwerktreffen statt mit Fachvorträgen zu aktuellen energiewirtschaftlichen Themen und einem Betriebsrundgang. Dieser Rahmen ließ viel Platz für eine offene Diskussion der Teilnehmer untereinander.
Zweite Runde eingeläutet
"Durch den branchenübergreifenden Austausch lernen alle etwas dazu, was sie in ihrem eigenen Unternehmen anwenden können. Dass das funktioniert, zeigen die Einsparergebnisse und Auszeichnungen unserer REGINEE", erklärt Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA.
Für einige Unternehmen ist der Abschluss aber nur ein Abschied auf Zeit, denn beide Netzwerke gehen in eine zweite Runde. Sowohl für das REGINEE Osnabrück+ als auch das REGINEE Emsland+ sind interessierte Unternehmen eingeladen, sich zu beteiligen. (gun)
