Über 400 digitale Ausschreibungen für Strom und Gas haben Energieeinkäufer aus nahezu allen Branchen im ersten Quartal über den Online-Handelsplatz enPortal durchgeführt und Energielieferverträge für die kommenden Lieferjahre geschlossen. Das ist ein Rekord. Hintergrund sind laut dem Portalbetreiber die stark gefallenen Terminmarktpreise an der Energiebörse EEX. Diese wurden durch die Corona-Pandemie ausgelöst.
Vor allem mittelständische Unternehmer machten von dem Instrument Gebrauch, um ihre Energiekosten per Klick für die Folgejahre zum Teil deutlich zu reduzieren, heißt es in der Pressemitteilung von enPortal. Dazu zählten auch Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel, Kliniken sowie der Immobilienwirtschaft und dem Gewerbe.
"Zeiten der Krise sind auch Zeiten der Chancen"
Im ersten Quartal 2019 hatte die Zahl der Ausschreibungen über das Portal noch bei 110 gelegen."Zeiten der Krise sind auch Zeiten der Chancen, die sich mittels digitaler Lösungen schnell ergreifen lassen. Im Energiebereich lassen sich dadurch immense Kosten reduzieren", sagt Clemens Graf von Wedel, Geschäftsführer von enPortal. (hoe)
