Solaranlage in Fürth.

Solaranlage in Fürth.

Bild: © Günter Kusch/Pixelio

Vergangene Woche hat die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der ersten Sonderausschreibung für Solar, Wind an Land und Biomasse in diesem Jahr bekannt gegeben. Auch Green City aus der bayerischen Landeshauptstadt räumte einen Zuschlag in Höhe von 950 kWp ab. Damit besiegelt der Ökostromanbieter seinen erfolgreichen Wiedereinstieg in den deutschen PV-Markt.

In Folge der Marktregulierungen in den letzten Jahren hat Green City sein Solargeschäft ins europäische Ausland insbesondere nach Frankreich verlagert und sich hierzulande auf die Errichtung von Windkraftanlagen konzentriert. Nun soll im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz noch in diesem Jahr eine PV-Freiflächen-Anlage entstehen, die jährlich 1000 MWh erzeugen soll.

PV-Ausbau entfesseln

Rein rechnerisch könnten mit diesem Output 320 Haushalte versorgt werden. Auch wenn Green City nun wieder im deutschen Solargeschäft mitmischt, die Energiepolitik hierzulande sieht das Unternehmen kritisch. Das Klimaziel von 65 Prozent Erneuerbare bis 2030 sei nur mit einem steigenden jährlichen PV-Zubau von mindestens fünf GW zu erreichen, monieren die Münchner. (ls)

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