Umweltminister Franz Untersteller möchte mit dem Leitfaden Impulse setzen und dem negativen Image von Freiflächensolaranlagen entgegenwirken.

Umweltminister Franz Untersteller möchte mit dem Leitfaden Impulse setzen und dem negativen Image von Freiflächensolaranlagen entgegenwirken.

Bild: © Bündnis 90/Die Grünen

Der an Kommunen, kommunale Landesverbände, Naturschutzverbände und Planer gerichtete Handlungsleitfaden zur Errichtung von solaren Freiflächenanlagen sei ein weiterer Baustein der Solaroffensive des Landes, wie das Umweltministerium mitteilte. Mit dem Handlungsleitfaden wolle man "dem negativen Image" von Freiflächensolaranlagen entgegen treten, sagte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne). Solare Freiflächenanlagen seien bei weitem mehr als monofunktionale Kraftwerke. "Wenn hinter ihnen ein durchdachtes, ökologisches Gesamtkonzept steht, können sie Energie- und Klimaschutzziele mit den Anliegen des Naturschutzes verbinden. So leisten sie einen wertvollen Beitrag zur naturverträglichen Umsetzung der Energiewende."

Der 84-seitige Leitfaden des Ministeriums enthält neben Informationen zur Wirtschaftlichkeit, zum Planungsrecht und zur Bürgerbeteiligung insbesondere Hilfestellungen zur ökologischen Gestaltung von Freiflächensolaranlagen. Er zeigt anhand verschiedener Beispiele anschaulich die vielfältigen Optionen auf, wie die Artenvielfalt bei der Errichtung solcher Anlagen erhalten werden kann. Bislang kam der Ausbau der Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Land nur schleppend voran – trotz Veränderungen bei den Rahmenbedinungen wie der Erweiterung der Gebietskulisse auf der Grundlage der Freiflächenöffnungsverordnung von 2017 sowie entsprechender Informationen an die kommunalen Planungsträger. "Das muss sich dringend ändern", betonte Untersteller. Den Leitfaden hat das Umweltministerium gemeinsam mit Fachinstituten, Experten für Solarenergie und Landschaftsplanung sowie dem Wirtschaftsministerium des Landes erarbeitet. (ab)

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