Sahen sich den neuen Quartierspeicher gleich persönlich an: Joachim Ruppert (Bürgermeister der Stadt Groß-Umstadt, links) und Klaus Peter Schellhaas (Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg).

Sahen sich den neuen Quartierspeicher gleich persönlich an: Joachim Ruppert (Bürgermeister der Stadt Groß-Umstadt, links) und Klaus Peter Schellhaas (Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg).

Bild: © Entega

Der Regionalversorger Entega hat in einer Solarsiedlung im hessischen Groß-Umstadt einen Quartierspeicher aufgestellt. Wie das Unternehmen mitteilte, können Anwohner diesen angepasst an ihre individuellen Bedürfnisse nutzen.

"Für die Energiewende wird es immer wichtiger, erneuerbaren Strom dezentral zu speichern", sagte Entega-Infrastrukturvorstand Andreas Niedermaier. "Quartierspeicher sind deshalb ein wichtiger Baustein für die Umsetzung einer klimafreundlichen Energiepolitik."

Vorteil gegenüber Heimspeichern

Quartierspeicher sollen laut Entega gegenüber Heimspeichern den Vorteil haben, dass sich Nutzer Kosten für einen eigenen Speicher sparen, mehr Platz in ihrem Haus haben und kein technisches Risiko eingehen. Zudem hätten die Nutzer im Jahresverlauf je nach Sonnenscheindauer jederzeit die richtige Speicherkapazität zur Verfügung. Überschüssige Kapazitäten vermarktet das Unternehmen nach eigenen Angaben regional und überregional. (ab)

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